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Aung San Suu Kyi
Posted 9.24.2007 / Author - Bernd Scheuermann / 1 comments in discussionWährend meines Besuchs in Yangon hatte ich noch eine Begegnung, an die ich mich besonders gerne erinnere. Die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi stand damals unter Hausarrest. Sie hielt aber jeden Sonntag in ihrem Garten auf einem kleinen Podest eine kurze Ansprache an die wartenden Menschen. Hunderte saßen dichtgedrängt auf der Wiese und am Straßenrand. Da das Militärregime diese Demonstrationen nicht unterbinden konnte, weil Aung San Suu Kyi den Hausarrest formal einhielt, wurde als kleine Schikane, der gesamte Straßenverkehr durch die Menge geleitet. Während sie sprach, sind ständig Autos mit größter Vorsicht an den sitzenden Menschen vorbeigefahren, so als gehörten sie zur Demonstration. Aung San Suu Kyi erhielt für ihr Angagment den Friedensnobelpreis. Damit wurde der Mut dieser Frau gewürdigt, sich für Freiheit und Demokratie eingesetzt zu haben, auch wenn sie ihn mit Hausarrest und Gefängnis bezahlt hat. Noch eine kurze Beschreibung, der beiden Orte, die mir in Burma am Besten gefallen haben. Von Mandalay führt eine Eisenbahnstrecke nach Pyin-U-lwin. Die ehemalige Hillstation aus britischer Kolonialzeit ist eine wunderbar, verschlafene Stadt in den Shanbergen. Neben vielen englischen Landhäusern kann man die Sehenswürdigkeiten von Pyin-U-Lwin mit alten Pferdedroschken erkunden. Die Atmosphäre der Kolonialzeit wird bei einem Besuch des Botanischen Gartens oder des Golfclubs wieder lebendig, wie an keinen anderen Ort unserer Zeit. Bagan entstand zwischen 1075 bis zu deren Zerstörung durch die Truppen Kublai Khans im Jahre 1287. In dieser Zeit wurden unzählige buddhistische Pagoden und Tempel errichtet. Geblieben sind davon etwa 2217 Bauwerke. Wer eine der Pagoden besteigt, und die erstaunliche Anzahl dieser Monumente aus Ziegelsteinen betrachtet, wird überwältigt sein, von der Schönheit und architektonischen Harmonie Bagans.
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